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Es ist eine Grundlage dieses Golfblogs uns Golfer selbst ein wenig auf die Schaufel zu nehmen. Das ist allein deshalb schon erlaubt, weil wir halt doch ein wenig einen Knall haben. Der wiederum ist Grundvoraussetzung, wenn man mit 14 unhandlichen Schlägern in einer Tasche 4 Stunden lang 10 Kilometer durchs Gelände latscht, um einen leicht zu verlierenden Ball in 18 viel zu klein geratene Löcher befördern zu wollen.

Sarkasmus ist eine Wohltat, wenn man ihn beizeiten durch Ehrlichkeit und Wahrheit ersetzt. Heute ist es daher wieder einmal an der Zeit, einen der Vorzüge des Golfspiels gegenüber anderen Sportarten hervorzuheben: das sexuelle Ausgleichsprinzip!

Alle die jetzt drauf hoffen, dass das ein pornograpischer Blogeintrag wird, muss ich leider enttäuschen. Es geht nämlich um Fundamental-Biologie: genauer gesagt um die körperlichen Eigenheiten von Mann und Frau! Denn auch wenn die physiologische Entwicklung des weiblichen Körpers sich in seiner Leistungskraft unaufhaltsam Richtung dem des männlichen Pendants annähert, ist aktuell der weibliche Körper dem männlichen benachteiligt. Hauptsächlich deshalb weil der männliche Körper von Haus aus mehr Muskelkraft vorzuweisen hat und diese auch einsetzen kann. Jetzt gibt es natürlich jede Menge Frauen die viel trainieren und dann viel mehr Muskelkraft haben als zum Beispiel mein männlicher Körper, der dann schwer benachteiligt wäre. Aber würde ich dann auch soviel trainieren, dann würde ich irgendwann die Frau auf natürlichem Weg überholen.

Sohin hat die Frau „krafttechnisch“ immer das „Bummerl“ und vor allem bei vielen sportlichen Betätigungen, wo eben Kraft ein entscheidendes Element ist, kommt es da zu Ungerechtigkeiten. Gerne an dieser Stelle ein paar Beispiele: Gewichtheben, Tennis, Seilziehen, Volleyball, Speerwurf oder Boxen. Du wirst dir als Frau halt schwer tun, wenn der Aufschlag oder Zuschlag deines Gegenübers männlicher Natur ist. Oder noch schlimmer: der Mann ist soviel stärker als die eigene Frau, dass er sie zum Sport nicht mehr mitnimmt: Millionen von tagelang alleingelassenen „Radfahrer-Frauen“ werden an dieser Stelle kopfnicken.

Wenn also jetzt eine Frau mit einem Mann gemeinsam einen kraftbenötigenden Sport ausüben möchte und den auch noch auf Augenhöhe, dann muss man sich als Sportfunktionär etwas Ausgleichendes einfallen lassen. Die Gewichtheber haben es nicht hinbekommen, auch nicht die Tennisspieler und schon gar nicht die Boxer. Sehr wohl aber die altehrwürdigen Golfer!

Man mag von den schottischen Earls of Mulligan und Stableford in St.Andrews ja halten was man will, aber das muss ihnen erst einmal eine Sportart nachmachen, dass Weiblein und Männlein gleichberechtigt gegeneinander spielen können. Hinbekommen haben die es so, dass man die Bahnen für die Frauen einfach um ein paar Meter verkürzt! So befinden sich auf allen Golfplätzen der Erde Abschlagflächen für Männer (meist weiß/gelb) und einige Meter davor Abschlagflächen für Frauen (meist blau/rot). Wenn eine Spielbahn also für einen Mann 230 Meter lang ist, dann ist sie für die Frau vielleicht nur 200 Meter.

Diese 30 Meter Unterschied sind der fehlenden Kraft der Frau geschuldet und eine geniale wie einfache Methode den natürlichen Unterschied auszugleichen. Daher können im Golf Mann und Frau gegeneinander spielen und die Frau hat jederzeit die Chance den Mann zu besiegen. Und sollte die Frau noch dazu eine bessere Golferin sein als der Mann, dann kann dieser sich auf sein Handicap berufen, welches ihm wieder zurückhilft und er eventuell doch noch gewinnen kann.

Diese Verkürzung der Spielbahnen ist ein großes PLUS des Golfsports für Pärchen. Paare die aktuell noch keine Beschäftigung gefunden haben, die sie gemeinsam ausüben können, sollten sich daher so schnell wie möglich zum nächsten Schnupperkurs melden. Nachteil an der Sache: ihr werdet in Zukunft daheim selten noch über etwas anderes reden, denn Golf ist ein ausgesprochen

SCHÖNES SPIEL 🙂

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