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An meinem heutigen 45.Geburtstag begeben wir uns in das Reich der Respirativen Medizin, denn – und so entstehen die meisten Ideen für die BLOG-Einträge in diesem BLOG – mir ist da neulich etwas aufgefallen. Wenn ich zum Beispiel einen Schlag habe, der statt brav geradeaus dummerweise nach rechts wegzieht, dann stehen dort auf den meisten Golfplätzen in unseren Breitengraden Bäume. Jetzt hat der schlecht geschlagene Ball mehrere Möglichkeiten. Die reichen von „Verschwindibus im ewigen Fichtendickicht“ bis „Ball trifft glücklicherweise einen Baumstamm und wird ebenso glücklich geradewegs zurück auf das Fairway geworfen“. Und genau wenn Zweiteres passiert, dann macht jeder Golfer etwas mit seinen Atmungsorganen: er atmet aus! Genauer gesagt mit einem langezogenen: Phuuuuh …

Selbiges Ausatmungsgeräusch entsteht auch, wenn man zum Beispiel eine großen Stein, der in einem Wasserhindernis liegt, so glücklich trifft, dass der Ball statt ins Wasser aufs dahinterliegende Grün geschossen wird. Eine andere Variante ist der Ball, der genau in den Bunker fliegt, aber durch Glück durch den Bunker durchläuft und sympathisch dahinter im schönen Rasen landet. Oder – auch gerne gesehen – der Ball der durch den harten Boden eines Weges noch weiter nach vorne geschossen wird. Phuuuuuuh …

Immer wenn ein glücklicher Schlag passiert, dann wird ausgeblasen! Es gibt aber auch Situationen im Golf, da entwickelt sich die diametral andere Atmungsrichtung! Nämlich dann, wenn uns ein sehr knapper Schuss gelingt. Sprich knapp an einem Baum vorbei, knapp übers Wasserhindernis drüber, knapp am Rand vor dem Bunker liegen bleibt – dann beginnen wir, noch in der Flug- oder zumindest in der Kullerphase des Balles, Luft zwischen unsere Zähne einzusaugen. Das Einatmungs-Geräusch, welches dabei entsteht, erinnert in wenig an die ersten höhrbaren Töne eines Schnellkochtopfs. Kombiniert wird das Lufteinsaugen mit einem gequetschten Gesichtsausdruck, welcher sich durch die glückliche Endlage des Balles sichtlich entspannt.

Eine dritte Atmungsvariante kann ich auch noch anbieten – genauer gesagt eine Nicht-Atmungsvariante! Die entsteht sehr selten, nämlich dann wenn es dir gelingt, den Ball von (sagen wir) mehr als 50 Metern Entfernung direkt ins Loch zu schießen. Dann nämlich bleibt dir vor lauter Freude kurz die Luft weg!

SCHÖNES SPIEL 🙂

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