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Ich beginne den heutigen Blogeintrag mit einem passenden Golferwitz:

2 Golfer gehen bei strömenden Regen Golfen – treffen unterwegs auf 2 Fischer und fragen sich kopfschüttelnd: „Wie kann man nur bei dem Wetter Fischen?“

Aus dieser kurzen humoristischen Anekdote kann man 3 Dinge erkennen:

  1. Golfer sind wetterfest,
  2. Golfer sind sich dieser eigenen Wetterfestigkeit gar nicht bewusst und
  3. Golfer stehen Menschen, die ihre Zeit mit etwas anderes verbringen als mit Golf, generell skeptisch gegenüber!

Als Golf ca. kurz nach Christi Geburt in den schottischen Highlands erfunden wurde, hatte es in den selbigen auch damals schon ziemlich oft geregnet. So musste der gemeine Golfer sich von Anbeginn der golferischen Zeitrechnung mit miesestem Wetter herumschlagen. Über die Jahrhunderte hat die Evolution dem gemeinen Golfer eine Art genetisch wasserabweisenden Schutzfolie ermöglicht. Anders kann man es nämlich nicht erklären, dass Golfer bei strömenden Regen über die 18 Bahnen torkeln und sich nichts dabei denken. Und ich spreche jetzt nicht von Golfprofis die dafür Geld bekommen, sondern von ganz gewöhnlich sterblichen Mittelklassegolfern wie mich.

Wenn ich für den Quatsch Geld bekommen würde, dann lass ich es mir ja noch einreden. Aber freiwillig? Nehmen wir als Beispiel die Radprofis bei der Tour de France: Die quälen sich bei strömendem Regen – teilweise Schnee – durch die Alpen und Pyrenäen. Würdet ihr bei so einem Sauwetter Radeln gehen? Oder nehmen wir die Formel 1-Fahrer: wie sooft regnet es beim Großen Preis von Malaysia: Würdet ihr bei Regen bei eurem Cabrio auch das Dach runtermachen oder (wenn zufällig kein Cabrio vorhanden) mit offenem Dachfenster fahren? Eben – wir sind ja nicht der Sebastian Vettel! Der muss das, denn der bekommt jede Menge Geld dafür – auch bei Regen. Ich wundere mich übrigens immer wieder, dass die in der Formel 1 bei offenem Dach Autorennfahren müssen. Aber bitte: Autorennen ist generell nicht meine Welt und so halte ich mich an den Josef Hader, der einmal gesagt haben soll: wenn ich sehen will, wie ein paar Koffer im Kreis fahren, dann stell ich mich in Schwechat an die Gepäcksausgabe.

Zurück zum Golf und der Frage: Was hab ich bei dem Sauwetter da draußen verloren? Ich würde keine Sportart der Welt bei so einem Wetter ausüben. Beim Golf schaltet mein Gehirn aber auf stur. Es ist wie eine Trotzreaktion und ein Aufbäumen gegen den Willen des Orakels von METEOSAT. Wir Golfer trotzen der Natur in all ihren Auswüchsen. Wir schlagen Bälle in unmöglichen Winkeln – in physikalisch schier apokalyptischen Bahnen. Wir kriechen auf der Suche nach den verschossenen Bällen auf allen Vieren durchs Unterholz und wirbeln durch den Bunkersand. Regen ist kein Hinderungsgrund. Denn wir – die Nachfahren der barbarischen schottischen Urgolfer – kennen kein schlechtes Wetter, nur schlechtes Gewand!

Und so Ende ich den heutigen Blogeintrag ebenfalls mit einem passenden Golferwitz:

Ein Golfer spielt jeden Sonntag Vormittag Golf. Am Platz angekommen, muss er erkennen, dass wegen dem starken Regen der Platz gesperrt wurde. Unverrichteter Dinge steigt er ins Auto, fährt nach Hause, kriecht ins Bett zu seiner Frau und sagt: „Scheiß Wetter da draußen!“ Antwort der Frau: „Mein Mann der Trottel ist trotzdem Golfen gegangen!“

SCHÖNES SPIEL 🙂

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