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Ich muss euch gleich vorwarnen aber heute ist der letzte Blog-Eintrag für dieses Jahr! Ich fliege in wenigen Tagen für ein ganzes Monat nach Kuba und damit ist meine fünfte Golfsaison nicht nur witterungsbedingt für mich beendet. Noch dazu gibt es auf Kuba nur einen einzigen Golfclub – der Golfsport passt halt nicht so wirklich in das sozialistische Weltbild vom Fidel!

Und da wären wir auch schon beim Thema: Ich denke wir können uns drauf einigen, dass der Fidel schon ein ziemlich schräger Bursche ist. Wobei die Dichte an „schrägen Typen“ ist weltweit ziemlich ähnlich: das hat weder mit Kommunismus, mit der Religion oder mit der Sprache zu tun. Dennoch wage ich die These, dass die schrägsten Typen am Golfplatz zu finden sind. Das sieht man einmal an den Klamotten, an der Art wie sie über verschobene Bälle reagieren, wie sie bescheissen, wie lange man über die gerade abgelaufene Runde im Clubheim berichten kann und wie wichtig sie dieses Spiel an sich nehmen.

Auch ich bin scheinbar so ein schräger Typ, denn so trage ich am Golfplatz liebend gerne kurze Hosen – sogar dann, wenn ob der niedrigen Temperaturen andere bereits mit dem Winterpulli auflaufen. Jetzt ist es leider so, dass ich dies nicht mache weil ich die feschesten Beine der Männerwelt vorzuweisen hätte – nein der Grund für die kurzen Hosen und das verschobene Wärmeempfinden ist folgendes:

Ich bin Pinzgauer! Alle männlichen Pinzgauer werden als 4-jährige auf 3.000 Meter nackt im ewigen Eis ausgesetzt. Schaffen sie es lebend ins Tal gut, wenn nicht, dann ists nicht schade drum! Ich bin eine Überlebender und seither ohne wirkliches Kältebewusstsein! Drum die kurzen Hosen!

Das also mein Beitrag zu den schrägen Klamotten! Natürlich habe ich auch einen Beitrag zum Thema „wie wichtig Golfer den eigenen Sport nehmen“! So finde ich es eine mittlere Katastrophe jetzt für 5 Monate nicht mehr Golf spielen zu können. Zugleich entwickle ich langsam aber sicher ein Verständnis dafür, dass manche Golfer zwischen Dezember und März mehrere Wochen nach Südafrika oder sonstwo hinfliegen, um dort bei Sonnenschein Golf spielen zu können. Aber noch bin ich geistig nicht ganz soweit, wegen einem weissen Ball den heimischen Winter auszulassen. Aber es ist mir wichtig, mir mein diesjährig so hart erarbeitetes Handicap von 19,3 über den Winter zu konservieren und im nächsten Jahr vielleicht nochmals einen kleinen Schritt nach unten zu machen. So kann es durchaus sein, dass ich hin und wieder eine Indoor-Golf-Anlage als Trainingsgelände nutze! Da fällt mir ein: Ich könnte ja die Frau Holleis vom Salzburgerhof in Zell am See fragen, ob sie mir mein Beratungshonorar in Indoor-Anlagen-Jetons ausbezahlt!

Eine viel zu kurze Golfsaison geht nun also zu Ende! Und es war ein cooler Sommer – mit ein paar „golferischen“ Highlights am Golfpark mit „meinem“ Christoph (Danke übrigens fürs Essen!), mit Armin, mit Christian, mit Christine, mit Edgar, Elke und Hans. Dazu die Golfreise mit den beiden „Waltl-Buben“ nach Schottland, das Golf-Symposium in Schladming, die Zusammenarbeit mit Elfi, Georg, Silvia, Andrea und Annemarie, dem Mitarbeiter-Turnier, meinen drei Siegen beim iMatchplay, dem Donau-Böhmerwald-Bayerwald-Projekt, die Aufnahme in den Vorstand, dem Wasser-Chaos-Turnier der Hypo in Luftenberg, mein mit der letzten Chance ein auf unter 20 gedrücktes Handicap und last but not least den beiden Runden mit Jutta und Jochen! Und ich halte fest: das schönste am Golf ist gar nicht das Golf – es sind die Menschen die es mit einem teilen!

Bleibt mir – „Danke“ zu sagen, für die inzwischen so vielen Leser die mich begleiten und die vielen netten Reaktionen – vor allem von „Nicht-Golfern“ – die ich bekomme. Ich hoffe Euch spätestens alle am 1.April 2014 hier herinnen wieder zu sehen! Eines kann ich garantieren – ich habe noch jede Menge Geschichten aus meiner wunderbaren Welt des Golf zu erzählen!

SCHÖNEN WINTER 🙂

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