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Am Anfang eines jeden Golfer-Lebens steckt eine Verständnislosigkeit gegenüber dem was von den anderen Golfern da andauernd errechnet wird! Man kommt irgendwann zu dem Schluss, es muss sich hier um einen Art Geheimcode á la Dan Brown handeln, denn was sonst soll dieses: „eins auf“, „24 statt 21 – wegen CR“ oder „brutto 17 – netto 35 : dritter in der C“ bedeuten?

Jetzt muss man wissen, dass Golf von den Schotten erfunden wurde und auch wenn es da aktuell Separationstendenzen gibt, die Schotten sind im Endeffekt auch nur Briten! Und wenn Briten etwas wirklich gut können, dann ist es: unverständliche Sportarten erfinden! Ich sag nur: „Cricket“ und jeder weiß was ich meine! Außer dem Satu natürlich: aber der ist Inder und damit Kolonial befangen!

Jedenfalls haben diese Schotten ca. 996 vor Christus den Golfsport in seiner heutigen Form erfunden; acht Minuten nach der Erfindung entstand ein 457 Seiten dickes Regelwerk inkl. aller Spielvarianten und wie man richtig zählen muss, dass alle Mitspieler im Endeffekt als Sieger vom Platz gehen können. Dafür hat irgendein Duke oder Earl of Stableford eine Zählvariante entwickelt, die es ermöglicht, dass ein schwächerer Spieler einen besseren schlagen kann und das dann meistens auch tut. Diese Erfindung nennen wir „Handicap“ und es ist das Mass aller Dinge und Grundlage für diese Unmenge an unverständlichen Rechnungen und Zahlenkolonnen!

Mit der Zeit lernt man dieses Zahlen aber zu verstehen – viel schlimmer noch – man beginnt selbst zu rechnen und diese geheime Sprache zu verwenden. Auf der 2 ein Bruttopunkt, am Loch 4 gabs 2 Netto, Single-Putt auf der 13 und Sandy-Par auf der 18 und das Tripple-Bogey auf der 7 ist nicht ganz so schlimm, denn dort hatte ich 2 vor! Nach jedem Loch wird gerechnet und addiert und mit dem Mitspieler – ach was red ich – mit dem Gegner (!!) verglichen. Denn der Verlierer zahlt den Kaffee – und was bin ich für ein Trottel, dass ich ihm einen Wander-Mulligan und eine 3/4 Vorgabe gewährt habe?

SCHÖNES SPIEL 🙂

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